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	<title>Weisheit &#8211; Roteweste</title>
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		<title>Rechnen – Unser Weg zum Entwurf Teil 4(.1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 19:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich im letzten Post geschildert habe, wie nervenaufreibend die Ideenfindung mit meinen Schwiegereltern war, geht es nun an unsere Überlegungen zum Hausbau und zum Entwurf von Frau Forster. Das wird im Prinzip ein Zweiteiler. Also jetzt kommt erstmal Teil 4.1. Der Part mit den geilen Zahlen. Dann mal los. Vor der Entwurfsplanung musste der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem ich im <a href="https://roteweste.de/2024/10/22/schildbuergerstreich-unser-weg-zum-entwurf-teil-3/">letzten Post</a> geschildert habe, wie nervenaufreibend die Ideenfindung mit meinen Schwiegereltern war, geht es nun an unsere Überlegungen zum Hausbau und zum <a href="https://roteweste.de/2024/10/19/overload-unser-weg-zum-entwurf-teil-2/">Entwurf von Frau Forster</a>. Das wird im Prinzip ein Zweiteiler. Also jetzt kommt erstmal Teil 4.1. Der Part mit den geilen Zahlen. Dann mal los.</p>



<p>Vor der Entwurfsplanung musste der finanzielle Rahmen mehr oder weniger stehen. Wo aber anfangen? Schauen wir zunächst mal auf die Seite der Kreditgeber. Der große Sturm ist erstmal vorbei. Vielleicht sind wir gerade im Auge des Orkans. Who knows? Jedenfalls sind die Bankzinsen sind ja momentan wieder ein bisschen vorhersagbar und haben sich zwischen 3 und 3,5 Prozent eingependelt. Das ist zwar schlimm, aber zumindest kalkulierbar. Zusätzlich haben wir da noch die KfW. Die Wundertüte mit den aktuell nur mittelguten Förderkrediten ist sicher nicht für Kontinuität bekannt. Töpfe sind irgendwann leer. Wann sie wieder voll sind, weiß auch niemand sicher. Die Zinskonditionen können sich massiv innerhalb eines Tages ändern. Aber klar, wer braucht schon Planungssicherheit bei so einem Nebenbei-Projekt wie einem Hausbau? Um es kurz zu machen: Auf der Kreditgeberseite herrscht Chaos. Mittlerweile aber zumindest etwas vorhersehbares Chaos.</p>



<p>Und bei uns? Zumindest da kann ich ja wohl etwas für Ordnung sorgen, oder? Zunächst einmal toll, dass meine Frau so akribisch Buch über unsere Einnahmen und Ausgaben führt. Damit kann man sicher etwas anfangen. Was jetzt für den maximalen Kreditrahmen noch fehlt, ist eine Annahme, was wir uns leisten können. Ich hab’s ja schon mal geschrieben: Unser finanzielles Maximum ist mein Gehalt abzüglich der minimalen Lebenshaltungskosten. Das wäre für uns der Worst-Case und trotzdem noch zu managen. Über 30 Jahre wird das sicher nicht der Fall sein, aber gerade wenn unsere Familie noch im Wachstum begriffen ist, ist das ja kein ganz unrealistisches Szenario. Es ist schon blöd. Gerade dann, wenn Tilgen richtig viel bringt, hat man das Geld dafür nicht&#8230; Hach, wäre ich doch nur reich. Wobei, dann hätte ich sicher andere Sorgen&#8230;</p>



<p>Genug geträumt. Wie sieht die Berechnung nun aus? So:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="428" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-1024x428.png" alt="" class="wp-image-330" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-1024x428.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-300x125.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-768x321.png 768w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2-1536x642.png 1536w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-2.png 1700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Viele Zahlen.</figcaption></figure>



<p>Ich habe eine Excel-Tabelle gebastelt, in die ich alle Daten von der Bank und der KfW eingeben kann. Hinter jeder Zahl steckt eine Berechnung oder eine eigene penibel durchgerechnete Exceltabelle. Einzig die tilgungsfreien Jahre bei der KfW habe ich bei meinen Berechnungen nicht berücksichtigt. Unsere maximale monatliche Belastung haben wir auf 2.500 Euro festgelegt. Der Wert stimmt nicht auf den Cent, da es hier natürlich immer zu Schwankungen kommen kann. Letzte Woche erst hat uns die Debeka freundlich eröffnet, da wir im Jahr 2025 mit ca. 140 Euro monatlichen Mehrkosten zu rechnen haben. Jedenfalls ergibt sich damit inklusive aller Nebenkosten ein Maximalpreis für den Hausbau von 700.000 Euro. Hört sich viel an, aber nachdem wir gerade so langsam alle Angebote auf dem Tisch haben, wird es wohl mit den 700.000 Euro auch ganz gut passen.</p>



<p>Spannend finde ich in diesem Zusammenhang eigentlich zwei Dinge:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der KfW 300-Kredit kann nicht so viel, wie es auf dem Papier aussieht. Die geringste Belastung ergibt sich beim &#8222;KfW4&#8220;-Kredit mit einer Laufzeit von 35 Jahren. Gegenüber einem reinen Bankdarlehen mit 3 % sind das am Monatsende aber &#8222;nur&#8220; 100 Euro mehr. Die KfW kann also machen was sie will. Wir können unser Haus trotzdem noch bauen. Gut!</li>



<li>Schulden werden durch Inflation entwertet. Ich bin von der Zielinflation der EZB von 2 Prozent ausgegangen. Ohne Inflation muss ich grob geschätzt für jeden Euro, den ich mir leihe, 2 Euro zurückzahlen. Mit Inflation sind es nur Eineurofuffzig.</li>
</ul>



<p>Eigentlich wollte ich jetzt noch etwas über bunte Bildchen und schlaflose Nächte schreiben, aber irgendwie passt das gar nicht zu den ganzen Zahlen. Daher hier noch ein Bild meiner Kalkulationstabelle für die Übersicht – für alle Excel-Nerds. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="488" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3-1024x488.png" alt="" class="wp-image-332" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3-1024x488.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3-300x143.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3-768x366.png 768w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3-1536x731.png 1536w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/image-3.png 1825w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Excel. Sexy.</figcaption></figure>



<p>Teil 4.2 hat dann mehr bunte Bildchen. Versprochen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="410" height="668" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/Excel.jpeg" alt="" class="wp-image-334" style="width:346px;height:auto" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/Excel.jpeg 410w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/11/Excel-184x300.jpeg 184w" sizes="(max-width: 410px) 100vw, 410px" /><figcaption class="wp-element-caption">Besser als ein Cliffhanger.</figcaption></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Schildbürgerstreich &#8211; Unser Weg zum Entwurf Teil 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 18:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[So, da haben wir ihn. Unseren ersten Entwurf. Ist das das Haus, das wir uns immer erträumt haben? Ist das das Leben, das wir uns gewünscht haben? Fuck, yes! Naja, zumindest fast. Mit dem Entwurf lag jedenfalls der Weg in die Zukunft plötzlich fett vor unserer Nase. Drei Kinder. Ein Mega-Kredit. Vollzeit arbeiten bis zur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>So, da haben wir ihn. Unseren <a href="https://roteweste.de/2024/10/19/overload-unser-weg-zum-entwurf-teil-2/">ersten Entwurf</a>. Ist das das Haus, das wir uns immer erträumt haben? Ist das das Leben, das wir uns gewünscht haben? Fuck, yes! Naja, zumindest fast. Mit dem Entwurf lag jedenfalls der Weg in die Zukunft plötzlich fett vor unserer Nase. Drei Kinder. Ein Mega-Kredit. Vollzeit arbeiten bis zur Pension. Geil! (&#8222;Sorry, altes Ich, solltest du immer noch mitlesen.&#8220;)</p>



<p>Aber plötzlich ging das Kopfkino los. Wie sieht es aus, wenn wir heimkommen? Wo sitzen wir auf der Terrasse, wenn Freunde zu Besuch kommen? Wo und wie spielen die Kinder im Garten? Bekomme ich irgendwo mein Aquarium unter? Wo steht der Grill? Was mache ich, wenn das Bad besetzt ist? Wie ist der Laufweg, wenn ich mir abends eine kühle Cola holen will? Gedanken vom Hundertsten ins Tausendste. Der Klassiker.</p>



<p>Für uns war recht früh klar, dass wir meinen Schwiegereltern den Entwurf zeigen und sie um Feedback bitten. Wieso auch nicht? Sie haben uns maßgeblich geholfen, an unser Grundstück zu kommen und uns auch finanziell unterstützt. Vor allem aber wohnen sie zukünftig keine 300 m Luftlinie von uns entfernt. Außerdem haben sie auch schon mal gebaut und natürlich Interesse an unserem Projekt gezeigt. Also alles ganz easy, oder?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Oh Boy&#8230;</h2>



<p>Ich war natürlich clever. Was auch sonst. Ich habe geahnt, dass meine Schwiegereltern eine, nun ja, sagen wir mal, starke Meinung haben und sicher die ein oder andere Sache nicht so sehen wie wir. Entsprechend habe ich natürlich schon im Vorfeld versucht, die Wogen etwas zu glätten. Unsere Vorgehensweise, ein Haus zu bauen, war unseren Leutchen schließlich schon suspekt. Wieso Geld einem Architekten in den Rachen werfen, der einem dann irgendwelche Luftschlösser baut, die man sich nicht leisten kann? Dann doch lieber gleich zum Generalunternehmer gehen und mit dem planen. Sicher war das in den 90ern ein gangbarer Weg. Mittlerweile würde ich jedem davon abraten (<a href="https://roteweste.de/2024/10/09/the-plaen-wie-wir-unser-haus-bauen-wollten/">siehe &#8222;The Plän&#8220;</a>). Zu dem Zeitpunkt, da ich diese Zeilen schreibe, sind wir gerade mit fertigem Entwurf im Anbietervergleich, und meine Güte, es fühlt sich so gut an, das Heft des Handelns in der Hand zu haben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-52.png" alt="" class="wp-image-318" style="width:366px;height:auto" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-52.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-52-300x300.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-52-150x150.png 150w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-52-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Typischer Architektenentwurf</figcaption></figure>
</div>


<p>&#8222;Aber wie ist das nun für dich gelaufen, werter Roteweste?&#8220; Nun ja, im Vorfeld habe ich meinen Schwiegereltern mehrfach deutlich gesagt, dass wir uns über Kritik freuen und diese nicht persönlich nehmen. Sie sollen umgekehrt auch nicht erwarten, dass wir ihre Punkte umsetzen. Wir müssen zahlen, und wir müssen darin leben – und zwar so, wie es uns gefällt. Also ganz professionell, ohne Emotionen. Ich hatte das Gefühl, dass das dann so auch läuft, aber lasst euch gesagt sein: <strong>Beim Hausbau sind immer Emotionen im Spiel!!!</strong> Also schnell ein dickes Fell wachsen lassen – und ich rede nicht vom Gürteltier, sondern vom Nashorn!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="846" height="663" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-51.png" alt="" class="wp-image-313" style="width:351px;height:auto" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-51.png 846w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-51-300x235.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-51-768x602.png 768w" sizes="auto, (max-width: 846px) 100vw, 846px" /><figcaption class="wp-element-caption">Perfekt für Feedback gerüstet. <a href="https://www.flickr.com/photos/estherkluth/">Esther Kluth</a></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Nicht gemeckert ist Lob genug&#8220;</h2>



<p>Um es kurz zu machen: Unsere Schwiegereltern hatten viele nützliche Tipps beizusteuern. Insgesamt 24 Punkte auf drei A4-Seiten wurden uns mal mehr, mal weniger emotional um die Ohren gehauen. Wir hörten zu und versuchten, uns nicht zu rechtfertigen. Wieso auch? Wir hatten erst den Erstentwurf vor uns. Am Ende waren alle Punkte tatsächlich nur Detailfragen. Es ging um Fenster, es ging um Stauraum, es ging ums Putzen und ums Wäschewaschen. Um die Ansicht meiner Schwiegereltern auf den Punkt zu bringen: &#8222;Zu viele Fenster. Fensterputzen und Stauraum gehen immer vor.&#8220; Im Prinzip wurde alles nach praktischen Gesichtspunkten beurteilt, was einerseits natürlich absolut gut ist, da es uns den ein oder anderen Denkanstoß gegeben hat. Zugegebenermaßen sind wir auf viele Sachen von ganz allein gekommen. Andererseits musste ich mir innerlich auch immer mal wieder auf die Zunge beißen, da meine Schwiegerleutchen in einem typischen 90er-Jahre-Einfamilienhaus wohnen, mit dem ein oder anderen unnützen Schnickschnack. Und natürlich war da noch die Entscheidung gegen den Keller, die für die beiden nur schwer zu verdauen war (wie bei mir ja auch). &#8222;Wollt ihr nicht doch lieber mit Keller?&#8220; &#8222;Nein?&#8220; &#8222;Wenigstens ein bisschen teilunterkellert?&#8220; &#8222;Nope!&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weisheit?</h2>



<p>Abschließend muss ich sagen, dass ich den beiden für das detaillierte Feedback dankbar bin, auch wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle auch mal ein &#8222;Hey, das ist eine schöne Lösung&#8220; oder ein &#8222;Das hätten wir auch gern&#8220; gewünscht hätte. So waren es halt in Folge 24 Kritikpunkte, zum Teil sehr emotional vorgetragen. Wir mussten einiges runterschlucken, aber es hat sich gelohnt. Trotzdem würde ich rückblickend jedem raten, sich sehr genau zu überlegen, ob er das so verkraften kann, ohne dass die Beziehung zu den Eltern/Schwiegereltern darunter leidet. Nächstes mal frag ich dann einfach Chat-GPT.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Balsam</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="541" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-53-1024x541.png" alt="" class="wp-image-319" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-53-1024x541.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-53-300x158.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-53-768x405.png 768w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-53-720x380.png 720w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-53.png 1074w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Hier ist ein detailliertes Feedback zu den verschiedenen Aspekten eures Grundrisses für das Einfamilienhaus:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. <strong>Raumanordnung</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erdgeschoss (EG):</strong> Die Anordnung der Räume wirkt funktional und gut durchdacht. Der offene Wohn- und Essbereich bietet eine zentrale Begegnungsfläche für die Familie, was besonders bei einem Familienleben mit Kindern wichtig ist. Die Nähe der Küche zum Essbereich ist praktisch, und die Verbindung zur Terrasse sorgt für eine nahtlose Übergangszone nach draußen.</li>



<li><strong>Obergeschoss (OG):</strong> Die Anordnung der Schlafzimmer im Obergeschoss wirkt durchdacht. Die Kinderzimmer sind gleichwertig groß, was potenzielle Konflikte vermeidet, und die Nähe zum gemeinsamen Badezimmer ist ideal für den Alltag. Das Elternschlafzimmer mit angrenzender Ankleide und eigenem Bad ist ein Pluspunkt in Bezug auf Privatsphäre und Komfort.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. <strong>Funktionalität</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Garage und Zugang:</strong> Der direkte Zugang von der Garage zum Technikraum und weiter ins Haus ist sehr praktisch, vor allem bei schlechtem Wetter oder für das einfache Be- und Entladen von Einkäufen.</li>



<li><strong>Büro/Gästezimmer:</strong> Die Möglichkeit, das Zimmer im Erdgeschoss als Büro oder Gästezimmer zu nutzen, schafft Flexibilität, besonders in Zeiten, in denen Homeoffice wichtiger geworden ist. Auch das kleine angrenzende Badezimmer ist ein guter Zusatz für Gäste.</li>



<li><strong>Technik- und Hauswirtschaftsraum:</strong> Ein Technikraum ist gut platziert, aber eventuell wäre zu überlegen, ob der Geräuschpegel durch eine bessere Isolierung vom Wohnbereich ferngehalten werden kann.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. <strong>Lichtplanung</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Großzügige Fenster:</strong> Die vielen Fenster im Erdgeschoss (vor allem im Wohn- und Essbereich) sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre. Die Süd- und Westausrichtung (sofern sie hier vorliegt) ist optimal, um tagsüber viel natürliches Licht einzufangen.</li>



<li><strong>Kinderzimmer:</strong> Die Fenster in den Kinderzimmern sind gut positioniert und sorgen für ausreichend Tageslicht, was für die Lebensqualität der Kinder und auch für Lern- und Spielbereiche vorteilhaft ist.</li>



<li><strong>Terrassentür:</strong> Die Terrassentüren im Wohnbereich bieten eine wunderbare Möglichkeit, den Außenraum in den Alltag zu integrieren und Tageslicht zu maximieren. Hier könnte man jedoch überlegen, ob eventuell eine Überdachung oder ein Sonnenschutz nötig ist, um Blendung oder Überhitzung zu vermeiden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. <strong>Energieeffizienz</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fensterflächen:</strong> Große Fensterflächen sind zwar vorteilhaft für Licht und Wohlbefinden, können aber auch energetische Herausforderungen mit sich bringen, besonders im Winter. Es wäre sinnvoll, hochwertige Fenster mit guter Wärmedämmung zu verwenden, um den Wärmeverlust zu minimieren.</li>



<li><strong>KfW-40 Standard:</strong> Da das Haus nach dem KfW-40 Standard gebaut wird, ist der energetische Aspekt besonders wichtig. Eine gute Dämmung und eventuell der Einsatz von erneuerbaren Energien (z.B. eine Wärmepumpe oder Photovoltaik-Anlage) wären sinnvoll, um die Standards zu erfüllen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. <strong>Stauraum</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Stauraum im Haus scheint durchdacht zu sein. Die Ankleide im Elternschlafzimmer und die Möglichkeit von Einbauschränken in den Fluren oder Kinderzimmern sind sehr praktisch. Eventuell könnte der Hauswirtschaftsraum noch etwas größer geplant werden, um mehr Stauraum für Haushaltsgeräte oder Vorräte zu schaffen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">6. <strong>Außenbereiche</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Terrasse und Garten:</strong> Der Zugang vom Essbereich zur Terrasse ist gut gelöst und bietet eine schöne Erweiterung des Wohnraums im Sommer. Es wäre jedoch sinnvoll, über eine Überdachung oder eine Pergola nachzudenken, um den Außenbereich wetterunabhängiger nutzbar zu machen.</li>



<li><strong>Grillplatz oder Outdoor-Küche:</strong> Falls Grillen oder eine Outdoor-Küche für euch eine wichtige Rolle spielt, könnte die Planung der Außenflächen genauer überdacht werden, um ausreichend Platz zu schaffen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">7. <strong>Privatsphäre</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Elternbereich:</strong> Der separate Bereich für die Eltern im Obergeschoss, der sowohl eine Ankleide als auch ein eigenes Badezimmer umfasst, bietet eine gute Rückzugsmöglichkeit.</li>



<li><strong>Gästezimmer:</strong> Das Gästezimmer im Erdgeschoss bietet den Gästen ausreichend Privatsphäre, besonders durch das angrenzende Badezimmer, was komfortabel für Übernachtungsbesuch ist.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">8. <strong>Zukunftsplanung</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kinderzimmergröße:</strong> Die Kinderzimmer sind ausreichend groß für jüngere Kinder, aber auch für Teenager oder junge Erwachsene. Das ist eine gute Planung für die Zukunft, sodass die Zimmer auch später noch ausreichend Platz bieten.</li>



<li><strong>Barrierefreiheit:</strong> Aktuell scheint das Haus nicht auf Barrierefreiheit ausgelegt zu sein. Falls das in der Zukunft ein Thema werden könnte, wäre es eventuell sinnvoll, über breitere Türen oder eine mögliche Nachrüstung eines Treppenlifts nachzudenken.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">9. <strong>Akustik</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der offene Grundriss sorgt für eine freundliche Atmosphäre, könnte jedoch auch zu erhöhtem Geräuschpegel führen, vor allem im Wohn-Essbereich. Eventuell wären hier schalldämpfende Maßnahmen (z.B. Teppiche oder Vorhänge) sinnvoll, um die Akustik angenehmer zu gestalten.</li>



<li>Die Lage des Technikraums neben Wohnräumen könnte zu akustischen Herausforderungen führen, wie schon erwähnt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit:</h3>



<p>Insgesamt wirkt der Grundriss gut durchdacht und optimal auf eine Familie zugeschnitten. Es gibt einen guten Mix aus offenen Gemeinschaftsflächen und Rückzugsorten, was besonders bei Familien wichtig ist. Kleine Optimierungen, wie zusätzliche Überlegungen zum Schallschutz oder zur Überdachung von Außenflächen, könnten den Entwurf noch abrunden. Aber alles in allem habt ihr ein sehr funktionales, gemütliches Zuhause geplant!</p>
</blockquote>
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			</item>
		<item>
		<title>Kellermeditation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2024 12:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Motivierender Einstieg Wer meinen letzten Beitrag, den Kellerhammer, gelesen hat, wird wissen, dass ich mich mit der Entscheidung, ohne Keller zu bauen, schwer getan habe. Mittlerweile bereue ich es kein Stück mehr. Der Grund dafür ist natürlich: Wir Menschen sind keine rationalen Wesen, sondern rationalisierende Wesen. Wir treffen eine Entscheidung basierend auf einer Vielzahl von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Motivierender Einstieg</h2>



<p>Wer meinen letzten Beitrag, den <a href="https://roteweste.de/2024/10/11/kellerhammer-der-weg-zum-entwurf-teil-1/">Kellerhammer</a>, gelesen hat, wird wissen, dass ich mich mit der Entscheidung, ohne Keller zu bauen, schwer getan habe. Mittlerweile bereue ich es kein Stück mehr. Der Grund dafür ist natürlich: Wir Menschen sind keine rationalen Wesen, sondern rationalisierende Wesen. Wir treffen eine Entscheidung basierend auf einer Vielzahl von Faktoren, viele davon unbewusst, und reden uns dann im Nachhinein ein, warum das gerade die richtige Entscheidung war. Wenn ich also mit Keller gebaut hätte, sähe der Beitrag sicher jetzt komplett anders aus. So, ich glaube, damit habe ich die am wenigsten motivierende Einleitung des Blogs geschrieben.</p>



<p>Aber vielleicht hadert ja der eine oder andere auch noch und braucht etwas moralische Unterstützung. OK, da habt ihr sie: Ja, ein Leben ohne Keller ist möglich und möglicherweise sogar lebenswert!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Liebesbrief an den Keller</h2>



<p>Ein Keller ist toll. Günstiger kommt man abseits der Garage nicht an Nutzfläche. Er bietet gerade bei kleinen Grundstücken die Möglichkeit, das Baufenster sinnvoll zu nutzen. Er ist im Sommer angenehm kühl und bietet eine Oase der Ruhe vor dem Familientrubel im Erdgeschoss. Habe ich schon erwähnt, dass ein Keller toll ist?</p>



<p>Meine Eltern haben einen Keller. Meine Schwiegereltern haben einen Keller. Gefühlt alle Häuser aus dem letzten Jahrhundert haben einen Keller. ChatGPT meint, dass der Kelleranteil in Westdeutschland bei Häusern aus den 70ern bei 90 % lag. In den 90ern waren es dann immerhin noch 60-70 %. Heute sind es 30-40 %. Was ist passiert?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kellersterben</h2>



<p>Wie sah es denn damals aus, als der Keller seine Hochzeit hatte? Der Garten wurde zum Anbau genutzt. Die Ernte wurde im Keller eingelagert. Ganz klassisch ist der Kartoffelkeller. &#8222;Unten&#8220; war es immer schön kühl. Die Speisekammer war ausgedehnt und voll. Dosenravioli fand man eher nicht, dafür eingelegtes Obst und Gemüse.</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-33-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-252" style="width:388px;height:auto" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-33-1024x1024.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-33-300x300.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-33-150x150.png 150w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-33-768x768.png 768w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-33.png 1499w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorratskeller. manufactum.de</figcaption></figure>
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<p>Und sonst so? Nun, da gab es natürlich noch die obligatorische Werkstatt. Man mag es kaum glauben, aber früher wurde versucht, Dinge zu reparieren, wenn sie kaputtgingen. Ein durchschnittlicher Fernseher kostete damals knapp einen Monatslohn. Reparaturanleitungen waren obligatorisch. Amazon gab es noch nicht und China war weit weg.</p>



<p>Und heute? Ein Waschraum im Keller ist nett. Lager? Klar. Werkstatt? Naja, warum eigentlich nicht? Aber was mache ich mit den übrigen 30-40 m²? Hobby? Die Anforderungen an den Keller haben sich seither dramatisch verändert. Wer repariert heute noch seinen Rasenmäher? Wer baut sich noch selbst seine Möbel? Meine Elterngeneration mit Keller! Aber Lagerfläche braucht man doch sicher auch, oder? Dazu später mehr. Und ein kühler Raum für Lebensmittel? Wozu, wenn der ALDI um die Ecke ist und die 100 m² Garten sicher nicht noch für ein Gemüsebeet draufgehen sollen? Früher war eben vieles anders. Wesentliche Aufgaben des Kellers sind heute für viele obsolet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hobbyraum</h2>



<p>Was ist also vom Keller geblieben? LUXUS. Ein richtig großer Hobbyraum mit Tischtennisplatte, Heimkino, Billard, Bar und was weiß ich nicht alles. Das wäre schon was&#8230; Klar wäre das was, aber es ist eben keine Voraussetzung für ein funktionierendes Haus und wird in Zeiten knapper Kassen als erstes gestrichen.</p>



<p>„Aber, aber, wenn wir Waschen und Technik im Keller haben, sparen wir doch Platz im Erdgeschoss und Obergeschoss und können damit kleiner bauen.“ No shit, Sherlock. Der Punkt ist, dass bei diesen praktischen Abwägungen das Grundstück vieles vorgibt. Es gibt dafür die eine oder andere <a href="https://bauen-jetzt.de/2023/09/22/mit-oder-ohne-keller/">Kellerregel</a>. Heruntergebrochen gibt immer das Grundstück, also konkret Boden und Neigung, die Zweckmäßigkeit eines Kellers vor. Wenn wir auf der platten Wiese bauen, rechnet sich ein Keller in der Regel nicht. Und da sind wir genau beim Punkt: Der Standard-Bauherr mit dem Standard-Grundstück wird sich über beide Ohren mit dem Hausbauprojekt verschulden müssen. Je knapper das Geld, desto spitzer der Bleistift. Luxus fällt da hinten runter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bauchschmerzen</h2>



<p>„Aber Roteweste, du wolltest doch etwas Positives zur Entscheidung gegen den Keller schreiben? Jetzt lese ich die ganze Zeit nur, wie toll doch der Keller ist. Wo ist der Silberstreif am Horizont?“</p>


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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="831" height="281" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-45.png" alt="" class="wp-image-284" style="width:571px;height:auto" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-45.png 831w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-45-300x101.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-45-768x260.png 768w" sizes="auto, (max-width: 831px) 100vw, 831px" /><figcaption class="wp-element-caption">Da ist er. <a href="https://www.fotocommunity.de/fotograf/wolfgang-kohl/740495">Wolfgang Kohl</a></figcaption></figure>
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<p><strong>Treppen</strong>. Wie Treppen? <strong>TREPPEN SIND MIST!</strong> Ganz besonders dann, wenn die Nutzfläche im Keller ausgelagert ist. Ein kleines Beispiel: Wir haben einen Waschraum im Obergeschoss. Unsere Schmutzwäsche wird dort ausgezogen, gewaschen und wieder einsortiert. Dafür müssen wir null Treppen laufen. Mit Keller dagegen: Oben ausziehen. Treppe runter ins EG. Treppe runter in den Keller. Hoch ins EG/OG, um Sachen zu machen. Wäsche ist fertig? Wieder runter in den Keller. Dann nach oben, Wäsche einsortieren. Puh! Da geht mir schon beim Schreiben die Puste aus. Im Alltag mit Kindern wird es sicher nicht entspannter.</p>



<p>„Aber was ist mit der Speisekammer?“ Durch die fehlende Kellertreppe haben wir unter der Treppe zum OG Platz für eine Speisekammer. „Ja, aber die ist nicht so kühl wie im Keller!“ Klar, aber einen Kühlschrank gibt es ab 200 Euro. Wie viele sollen es sein?</p>



<p>„Aber, aber was ist mit dem Stauraum?“ Ein Gedanke, der mir oft kommt, wenn ich Keller in Einfamilienhäusern sehe, ist: Die armen Erben. Im Lager türmt sich der Müll meterhoch. Natürlich kein Müll. Nein, natürlich nicht. Der Staubsauger von Oma Erna ist noch gut. Der hat vor 40 Jahren schon geschnurrt wie ein Kätzchen. Und die psychedelischen Blumentöpfe aus den 70ern kommen sicher auch irgendwann mal wieder in Mode. Genau wie die vergilbte zweite Garnitur Gartenmöbel. Und der alte Rasenmäher tut zwar nicht mehr, aber vielleicht gibt er ja ein gutes Ersatzteillager für den aktuellen ab, wenn der mal nicht mehr geht? Der Keller ist oft mehr zur Last als zur Erleichterung.</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="475" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-46-1024x475.png" alt="" class="wp-image-285" style="width:543px;height:auto" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-46-1024x475.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-46-300x139.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-46-768x357.png 768w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-46.png 1094w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstellung. hellotax.com</figcaption></figure>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="501" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-47-1024x501.png" alt="" class="wp-image-286" style="width:548px;height:auto" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-47-1024x501.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-47-300x147.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-47-768x376.png 768w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-47.png 1159w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wirklichkeit. basementdesigner.com</figcaption></figure>
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<p>Aber warum eigentlich? Habe ich es nur mit Messies zu tun oder habe ich einen Ordnungsfimmel? Mag sein, aber ich denke, hier liegt eine tiefere Weisheit im Keller verbuddelt. <em>hehe</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wert des Nutzraums</h2>



<p><strong>Nutzraum ist per se nicht überall gleich sinnvoll, sondern es kommt immer auf die Lage an.</strong> Also „Lage, Lage, Lage“. Der Quadratmeter Waschraum im OG ist nicht nur viel teurer, sondern aufgrund der kurzen Laufwege auch viel wertvoller als der Quadratmeter Waschraum im Keller. Gleiches gilt für Speisekammern und alle anderen Lagermöglichkeiten. Je umständlicher ich an gelagerte Dinge rankomme, desto seltener werde ich sie benutzen, und die Notwendigkeit zur Ordnung sinkt im gleichen Maße. Der Keller wird also zur Mülldeponie, wenn ich nicht aufpasse und großzügig ausmiste. Das ist Arbeit. Ja, ein Keller macht Arbeit. Ohne Keller lebt es sich bequemer!</p>



<p>Den Hobbyraum traure ich trotzdem hinterher&#8230;</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="488" src="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-49-1024x488.png" alt="" class="wp-image-288" srcset="https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-49-1024x488.png 1024w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-49-300x143.png 300w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-49-768x366.png 768w, https://roteweste.de/wp-content/uploads/2024/10/image-49.png 1323w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">RIP. hausjournal.net</figcaption></figure>
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